Bei einem bewaffneten Angriff auf das Culiacán Civil Hospital werden drei Menschen getötet und vier verletzt.

CULIACÁN, Sinaloa (apro). – Bei einem Angriff einer bewaffneten Gruppe auf das Krankenhaus Culiacán kamen drei Menschen ums Leben, mindestens vier weitere wurden verletzt. Der Vorfall ereignete sich am Freitag kurz vor 20 Uhr in der Avenida Álvaro Obregón nördlich des Viertels Tierra Blanca.
Unter den Verletzten sind zwei Frauen, eine 13 und die andere 47 Jahre alt.
Zeugenaussagen zufolge hielt eine bewaffnete Gruppe vor dem Krankenhaus an und eröffnete das Feuer. Sie schoss auf Autos und Teile der Gebäudefassade und traf Menschen im Freien.
Bislang gibt es keine offizielle Stellungnahme der Behörden, abgesehen von einer Erklärung des Staatlichen Sekretariats für öffentliche Sicherheit (SSPE), in der es mitteilt, dass es sich nach dem Angriff bereits zum Schutz in der Gegend aufgehalten habe.
Nach dem Angriff führten die Bundesbehörden eine Großoperation in der Gegend durch und sperrten den Verkehr auf der Avenida Obregón. Es wurden jedoch keine Festnahmen gemeldet.
Am selben Freitag kam es an dem gewalttätigen Tag in Sinaloa zu mindestens elf Morden, die von der Generalstaatsanwaltschaft (FGE) bestätigt wurden. Neun davon ereigneten sich in Culiacán. Unter anderem wurde in der Gemeinde Tepuche, einer ländlichen Stadt nördlich der Landeshauptstadt, ein menschlicher Kopf gefunden.
Gestern, Freitag, den 29., wurde an derselben Stelle ein Zusammenstoß vermutet, bei dem die Verletzten Berichten zufolge zur medizinischen Versorgung in das Culiacán Civil Hospital gebracht wurden.
Während des aktuellen bewaffneten Konflikts zwischen Chapitos und Mayos kam es nicht zum ersten Mal zu gewalttätigen Zwischenfällen in Krankenhäusern oder privaten Gesundheitseinrichtungen. Der jüngste ereignete sich am 31. Mai, als eine bewaffnete Gruppe in eine Privatklinik in der Avenida Obregón im Stadtzentrum eindrang und einen Patienten tötete, der im Operationssaal behandelt wurde. Nach dem Angriff kam es zu keiner Festnahme.
Zum Zeitpunkt der Erstellung dieses Berichts wurden im August 107 vorsätzliche Tötungsdelikte verzeichnet, was die höchste Rate seit 2017 darstellt, allerdings mit einem Rückgang im Vergleich zu den Vormonaten im Jahr 2025.
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