Lorenzo Serafinis Debüt bei Alberta Ferretti war eine Meisterklasse italienischer Raffinesse
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Lorenzo Serafini wurde erst vor wenigen Monaten zum Kreativdirektor des gleichnamigen Labels von Alberta Ferretti ernannt und feierte gerade sein Debüt bei der Mailänder Modewoche unter der Marke. Nach einem Jahrzehnt beim Schwesterlabel Philosophy di Lorenzo wurde die Marke inzwischen in Alberta Ferretti integriert.
Mit einer Kollektion mit dem Titel „Progressive Romantics“ wollte Serafini Ferrettis frauenzentrierte Designs würdigen, die er für die Herbst-/Winter-Show 2025 der Marke für die moderne Frau entworfen hat.
„Ich glaube, diese Frauen erkennen, dass wir in einer Welt leben, in der Beziehungen weitgehend von Technologie und Algorithmen geprägt sind. Sie weigern sich jedoch auch, die Bedeutung des menschlichen Elements zu übersehen“, sagt Serafini.
In diesem Sinne wollte er Stücke kreieren, die es Frauen ermöglichen, Emotionen und Gefühle durch ihren einzigartigen Ausdruck zu kommunizieren. Mit Kleidung, die einfach als (sehr schickes) Gefäß dient, um ihre Persönlichkeit und Tiefe auszudrücken.
Als Ferretti selbst in der ersten Reihe saß, zustimmend nickte und während der gesamten Show grinste, war klar, dass Serafinis nostalgische Hommage ein sofortiger Erfolg werden würde.
Inmitten fließender Kleider, maßgeschneiderter Wollmäntel und transparenter Stoffe kam ein modisches Element mit strukturierten Blusen, Blazern mit geteilten Ärmeln und einer eleganten Kombination aus geraden und weiten engen Hosen zum Vorschein.
Farbtupfer finden sich überall in der 46 Looks umfassenden Kollektion, wobei zarte Rosa-, Kobaltblau- und Kirschrottöne in Kleidungsstücken und Accessoires zu finden sind und die Schattierungen von Schokoladenbraun, Ecru und Schwarz auflockern.
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In einer schönen Hommage, die Serafinis Freude darüber zum Ausdruck bringt, sich mit der Leitung einer der bekanntesten Marken Italiens einen Traum erfüllt zu haben, hebt er die Mailänder Kultiviertheit hervor und erinnert an ein denkwürdiges Zitat der italienischen Journalistin Franca Sozzani: „Es sind die großen Träume, die Menschen groß machen. Kleine Träume sind Wünsche. Man sollte keine Angst davor haben, ‚übertrieben‘ zu sein … zumindest in Träumen.“
marieclaire